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6 Tipps, wie du mit einer Person umgehst, die dich nicht mag

Egal wie lieb und nett du auch bist, es wird immer Menschen in deinem Leben geben, die dich nicht mögen.

Diese Tatsache kann ganz konkrete Gründe haben, etwa, weil du etwas gesagt oder getan hast, was eine Person verletzt oder verärgert hat.

Eine Person kann aber auch ein Thema mit dir, deinem Verhalten, der Art wie du redest, gehst, stehst, isst usw. haben. Während die erste Variante etwas mit dir persönlich zu tun hat (du hast etwas Falsches gesagt oder getan), hat die zweite Variante einzig und allein mit der anderen Person zu tun.

Bei Variante Nummer eins kannst du dich wie ein erwachsener Mensch verhalten und das Gespräch mit der betreffenden Person suchen, ist das bei Variante zwei schon etwas schwieriger.

Aber was machst du im zweiten Fall? Einfach die Person aus dem Leben verbannen? Leider ist das nicht immer möglich, wenn es sich bei der Person um den Ehepartner, ein Familienmitglied, Kollegen oder Nachbarn handelt.

Wie also, gehst du mit einer Person um, die dich mag?

1. Akzeptiere, dass Menschen gerne kritisieren

Es wird immer Menschen geben, die dich mögen und welche, die dich nicht mögen.

Menschen lieben es, alles und jeden zu kritisieren. Aber besonders gerne kritisieren Menschen andere Menschen. Der simple Grund ist Neid. Vielleicht hast du etwas, dass die Person gerne hätte. Egal ob es dein Charakter, dein Job oder dein soziales Standing ist. Name it, as you like it.

Das sind oft unglückliche Menschen, die die Schuld bei anderen suchen, um sich nicht mit ihren eigenen negativen Gefühlen auseinandersetzen zu müssen.

Sei dir über eines im Klaren, auch wenn die Gründe, warum dich eine Person, der du nichts getan hast, dich nicht leiden kann, vielfältige sein können, hat es immer etwas mit dem Innenleben dieser Person und nicht mit dir zu tun.

Stell dir mal vor, du hast eine Freundin, die sich schon ewig über ihren blöden Job aufregt. Auch dich nervt dein Job, weswegen du dir, im Gegensatz zu deiner Freundin, einen neuen Job suchst. Nach ein paar Bewerbungen findest du auch einen neuen Job. Als Sahnehäubchen, bekommst du aber nicht nur den neuen Job, sondern auch noch die Wut deiner Freundin, weil du eine neue Arbeitsstelle hast und sie nicht (wenn wundert es, sie hat sich ja auch auf keinen neuen Job beworben?).

In dieser Situation hast du deiner Freundin nichts getan.

Du hast dich einfach auf eine begehrte Position beworben und bist genommen worden. Mach dir bewusst, dass dein Streben danach, ein besseres Gehalt, einen besseren Job, ein besseres Leben nicht bei allen Menschen offenen Türen einrennt. Das kann Neid und Missgunst hervorrufen.

Die Wut, die deine Freundin an dir auslässt, hat nichts mit dir, sondern ausschließlich mit ihr selbst zu tun. Beziehe ihr Verhalten also auf keinen Fall auf dich.

2. Schätze deine Situation ehrlich ein

Was ist mein Rat an dich? Einfach alle Menschen, die dich nicht mögen, als neidisch abstempeln oder denken „Geht mir am Popo vorbei, ist ja deren Problem, nicht meins.“ ?

Ganz so einfach ist es dann doch auch wieder nicht. Besonders wenn es sich um eine nahestehende Person handelt, stehen die Chancen gut, dass du etwas gesagt oder getan hast, was diese Person verärgert haben könnte. Und nicht alle haben den Schneid und suchen das Gespräch mit dir, um sich auszusprechen.

Nimm dir etwas Zeit, um die Situation und das Verhalten der anderen Person zu analysieren, um herauszufinden, woran es liegen könnte, dass sie dich nicht mag. Auch wenn du denkst, es ist eigentlich die Aufgabe der anderen Person, das zu tun. Denk immer daran, es geht um deinen Seelenfrieden.

Gehen wir mal davon aus, du bist ein Mensch, der sagt, was sie denkt. Das ist natürlich auf der einen Seite sehr ehrlich, auf der anderen Seite empfindet dein Gegenüber dieses Verhalten vielleicht als unsensibel und beleidigend. Denn was du als Wahrheit empfindest, mag eine andere Person ganz anders empfinden.

Je nachdem wie die andere Person gestrickt ist, kann deine Ehrlichkeit zu passiv-aggressivem Verhalten führen. Dann lässt diese Person dich bei jeder Gelegenheit spüren, dass sie dich nicht mag.

3. Du musst nicht mit jeder Person zurechtkommen

Vielleicht hat deine Analyse ergeben, dass du nichts Beleidigendes oder Unsensibles getan oder gesagt hast. Ihr beide passt menschlich einfach nicht zusammen. Ganz wie Öl und Wasser, die passen auch nicht zusammen.

Mit manchen Menschen versteht man sich auf Anhieb gut und mit anderen nicht. Es ist nicht deine Aufgabe, alle Menschen auf dieser Welt davon zu überzeugen, wie toll du bist.

Du musst nur einen Weg finden, mit der Person, mit der du dich nicht verstehst, friedlich zu koexistieren.

Mag sein, dass du einer nahestehen Person nicht aus dem Weg gehen kannst, aber du kannst dich ihr gegenüber höflich und respektvoll verhalten. Egal, wie sie sich verhält.

Klar, das kann schwierig sein, insbesondere wenn es sich um gegensätzliche Persönlichkeiten handelt. Nur denk daran, wie dich jemand behandelt, sagt nichts über dich aus. Die Art wie du jemanden behandelst aber schon.

4. Minimiere den Kontakt und lass dich nicht auf unbedeutende Konflikte ein

Da gibt es diese Person, die dir gegenüber feindselig ist. Egal wie berechtigt es wäre, lass dich auf keinen Fall darauf ein, dieser Person mit der gleichen Feindseligkeit entgegenzukommen.

Das fühlt sich vielleicht so an, als gebe ich dir den Ratschlag, dich von dieser Person piesacken zu lassen. Nichts liegt mir ferner. Natürlich sollst du für dich einstehen. Was für sich einstehen, aber auf keinen Fall bedeutet ist, sich in einen nicht zu gewinnenden Konflikt zu stürzen.

Streit bedeutet immer, dass du einen Teil deiner emotionalen Energie, deines inneren Friedens und deines Glücks wegwirfst.

Und wofür? Um das Ganze am nächsten Tag zu wiederholen? Glaub mir, das ist es einfach nicht wert.

Indem du dich weigerst, dich auf die Person einzulassen und auf Ihrer Negativität zu reagieren, entziehst du ihr die Macht in diesem Konflikt.

Kann sein, dass diese Person versucht dich dazu zu bringen, etwas zu tun oder zu sagen, was man dir im Nachhinein ankreiden könnte. Dann stehst du plötzlich auf der Anklagebank und du musst dich beweisen, dass du unschuldig bist. Was, wenn du es nicht kannst?

5. Verbanne die Person aus deinem Kopf.

Das Schlimmste, wenn jemand dich nicht leiden kann, ist die Tatsache, dass du dich in einen Art-Sog hineinziehen lässt.

Ehe du dich versiehst, nimmt diese Person übermäßig viel Platz in deinen Gedanken ein. Du fürchtest dich vor Begegnungen mit dieser Person und gehst ihr aus dem Weg.

Lass nicht zu, dass diese Person deine Gedanken kontrolliert.

Mach, was immer es braucht, um die Person aus deinem Kopf zu vertreiben. Denk immer daran, egal was diese Person über dich sagt oder denkt, sagt nichts über dich aus, aber ganz viel über die andere Person. Wenn du das verinnerlicht hast, wirst du sehr viel Seelenfrieden finden.

6. Verbring mehr Zeit mit Menschen, die dich lieben und um dich kümmern

Der einfachste Weg, eine negative Person auszublenden, ist, sich mit positiven, liebevollen Menschen zu umgeben, die sich um dich kümmern.

Diese positive Energie trägt dazu bei, Stress und Frustration auszugleichen, die durch den Umgang mit einer negativen Person entsteht.

Verschwenden so wenig Zeit wie möglich, auf die negative Person und der Interaktion mit ihr.

Das Leben ist zu kurz, um sinnlose Spiele mit unbedeutenden Menschen zu spielen.

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