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24 Dinge, die du mindestens einmal im Jahr für dich selbst tun solltest

  1. Kauf dir nur hochwertige Dinge. Ich weiß, der Trend geht ganz klar in Richtung Minimalismus und in Zeiten, in denen alles teurer wird, ist der Ratschlag, sich nur hochwertige Dinge zu kaufen, vielleicht nicht gerade der allerbeste. Ich vertrete aber die Meinung, wenn wir unser Geld sparen und vom Kauf unnötiger Dinge absehen, können wir uns hochwertige Dinge leisten, die dann vielleicht etwas teurer sind. Sich selbst hochwertige Dinge zuzulegen, hat immer auch etwas damit zu tun, wie wir uns selbst sehen. Behandelst du dich selbst, wie einen hochwertigen Menschen, machen es die Menschen in deiner Umgebung dir gleich.
  2. Mach eine Liste von Situationen, von denen du dachtest, sie nicht zu schaffen, sie aber dennoch geschafft hast. Im Alltag vergessen wir nämlich gerne solche Gegebenheiten, über die wir uns wochen-, monate- oder jahrelang den Kopf zerbrochen haben. Wenn du also das nächste Mal Liebeskummer hast, dann denk an deine letzte Trennung, von der du dir sicher warst, sie nicht überwinden zu können. Den Wert, den dir die Menschen zuordnen, hat nie etwas mit deinem tatsächlichen Wert zu tun.
  3. Mach eine Pilgerreise. Es muss keine tatsächliche Pilgerreise sein, es geht eher darum, eine Reise abseits von deinem normalen Reiseverhalten zu machen. Ein Freund von mir ist zum Beispiel während eines einwöchigen Urlaubs einfach immer geradeaus gelaufen. Acht Stunden am Tag. Völlig ohne Ziel. Er wollte einfach ausprobieren, was geht. Wie lange die Beine und der Geist mitmachen. Wenn dir ein Mensch das nächste Mal das Gefühl gibt, wertlos zu sein, dann erinnere dich an diese Reise.
  4. Höre dir alte Lieder an, die dir früher immer ein gutes Gefühl gegeben haben. Lieder von Tanzabenden in der Schule. Es gibt nur wenige Dinge, die so klein, preiswert und absolut fesselnd sind, wie deine Lieblingslieder aus deiner Schulzeit, die im Hintergrund läuft, während du Alltagsaufgaben erledigst. Welcher Mensch warst du damals? Welcher Mensch bist du heute? Was hat dich dazu bewogen, dich zu verändern? Bist du heute glücklicher als damals? Bring dich selbst in eine gute Stimmung, indem du Musik hörst, die dich gut fühlen lässt.
  5. Gestalten deine Wohnung neu. Selbst wenn es nur der Fernseher ist, den du umstellst oder die Ausrichtung deines Bettes veränderst. Manchmal braucht es wirklich nur eine kleine Veränderung und die Atmosphäre eines Raumes verändert sich komplett. Genauso ist es übrigens auf mit schwierigen Menschen, manchmal braucht es nur eine kleine Veränderung, um einen positiven Umgang miteinander zu haben.
  6. Überlege dir, was du dir schon immer gewünscht hast – aber nie bekommen hast. Respekt, Anerkennung, Liebe, Wertschätzung? Wie kannst du genau diese Dinge anderen Menschen geben? Nimmst du einen Mangel bei anderen Menschen wahr, ist das in der Regel ein Spiegelbild dessen, was du dir selbst nicht zur Genüge gibst – etwa Respekt, Anerkennung, Liebe, Wertschätzung usw.
  7. Entrümple. Deinen Kleiderschrank, deinen Schreibtisch, deine Kontaktliste in deinem Telefon: Trenne dich von allem, was du nicht gebrauchen kannst. Von allem und jedem, dass im vergangenen Jahr Negatives oder Unnötiges in dein Leben gebracht hat. Bring die Kleidung, die du nicht mehr trägst oder brauchst, zu einer Organisation, die dir am Herzen liegt. Wenn du dir ein neues Handy zulegst, übertrage nur deine aktiven Kontakte, mit denen du regelmäßig Kontakt hast. Menschen, die Negativität in dein Leben bringen, werden gnadenlos herausgeworfen. Profi-Tipp: Leg für alles, bei dem du dir unsicher bist, einen „Vielleicht“-Stapel an. Schlaf eine Nacht darüber, und wenn dir die Sache nicht aus dem Kopf geht, überleg, warum du sie noch brauchst. Vielleicht erfährst du so etwas Überraschendes über dich selbst und darüber, was du wirklich willst.
  8. Apropos Entrümpeln, wenn du schon dabei bist, entrümple auch gleich deinen Posteingang. Melde dich von allen Newslettern ab, die du eh nicht mehr liest (außer von meinem). Leg dir Ordner für die Nachrichten an, die du behalten willst oder musst. Lösche dauerhaft alle Nachrichten von Personen, mit denen du einfach nichts mehr zu tun haben willst. Du wirst fast augenblicklich ein Gefühl der Erleichterung verspüren. Das ist cool. Probiere es mal aus.
  9. Mach eine Liste an Dingen, die dir wichtig sind, und daneben eine Liste mit Möglichkeiten, wie du diesen Dingen häufiger eine Priorität einräumen kannst. Vielleicht sind dir Treffen mit deinen Freunden am Wochenende wichtiger, als eine aufgeräumte Wohnung. Oder vielleicht ist dir das friedliche Zusammenleben mit deinen Nachbarn wichtiger, als ein Streit über ungeschnittene Hecken. Entscheide, was dir wichtiger ist und wie du Probleme mit dieser Person auf eine andere Art lösen kannst.
  10. Lade dich selbst zum Essen ein. Mach dich frei von den Vorstellungen deiner Mitmenschen, dass man nur in Begleitung essen gehen sollte. Mach dich richtig schick und führe dich selbst zum Essen in ein Restaurant aus. Tue es einfach und du wirst sehen, wovon ich rede. Wertschätze dich selbst.
  11. Besuch eine neue Stadt. Selbst wenn sie klein und nur 30 Minuten entfernt ist, mach einfach was du schaffst. Welche Restaurants, schrullige Cafés, Blumenläden, Geschäfte und andere Sehenswürdigkeiten gibt es dort? Eine Klientin hat einer schwierigen Kollegin mal vom Besuch einer Stadt erzählt, die diese Kollegin schon immer mal selbst sehen wollte. Dadurch kamen die beiden so ins Gespräch und nach einer Weile empfand sie die Kollegin gar nicht mehr als nervig.
  12. Besuch deine Heimatstadt. Und sei es nur, um einen Tag lang die beste Freundin aus Kindertagen zu besuchen oder an dem Haus vorbeizukommen, in dem du aufgewachsen bist. Oder um zu schauen, was aus den Orten wurde, an denen du einen Großteil deiner Jugend verbracht hast. Bleib so lange, wie du es ertragen kannst, und mach dir klar, wie sehr du dich als Mensch weiterentwickelt hast.
  13. Lade eine Person zum Essen ein. Ich gebe zu, der Punkt hat es in sich, wenn es sich bei der Person um jemanden handelt, den du als schwierig empfindest und nicht mehr Zeit als nötig mit verbringen möchtest. Danach wirst du aber ein anderer Mensch sein. Wenn du eine Problemperson zum Essen einlädst und bereit bist, in die Welt dieser Person einzutauchen, dann verspreche ich dir, wirst du innerhalb eines Abends als Mensch reifen. Dann kannst du dir wirklich auf die Schulter klopfen.
  14. Verschenke ein Buch. Benjamin Franklin diesen Trick an, um Kontrahenten zu Freunden zu machen und den ich selbst schon diverse Mal erfolgreich angewandt habe. Er ließ herausfinden, was die Lieblingsbücher seiner Kontrahenten war, lass das Buch dann selbst und strich Stellen an, die er in diesem Buch toll fand. Danach schickte er das Buch an seine Kontrahenten und schrieb in einer Notiz, dass er beim Lesen des Buchs an ihn denken musste. Versuch diesen Trick bei einer schwierigen Person, du wirst sehen, es ändert viel.
  15. Mach eine Liste mit Dingen, auf die du stolz bist. Dinge, auf die du wirklich und aufrichtig stolz bist. Dinge, von denen du nie gedacht hättest, dass du sie erreichen könntest. Die Dankbarkeit, die du empfindest, wenn du das, was du für dich selbst getan hast, zu schätzen weißt, ist unübertroffen. Lass dich immer wieder von dir selbst überraschen.
  16. Rationalisiere dein Leben. Entscheide dich für etwas, dass dein Leben rationalisiert oder einfacher macht. Und wenn es nur ist, einmal täglich deine Wohnung aufzuräumen. Menschen die eine klare Struktur lieben, werden auf diese Weiße zu deinen größten Fans.
  17. Lerne etwas Neues zu kochen. Es gibt unterschiedliche Gewürze und unterschiedliche Geschmäcker. Was dem einen schmeckt, löst bei der anderen Person einen Würgereiz aus. Wie bei uns Menschen, es gibt Menschen, die du vielleicht auf den Teufel kommraus nicht leiden kannst und deine beste Freundin findet diese Person total toll.
  18. Beseitige Denkfallen. Tatsache ist doch, dass wir immer wieder den gleichen Mist gedanklich durchgehen. Wir haben heute die gleichen Gedanken, die wir gestern schon hatten, und wenn uns nichts dazu bringt, sie zu ändern, werden wir auch morgen noch dieselben haben. Das heißt, wir neigen dazu, immer wieder über denselben Mist nachzudenken. Finde heraus, was dein Mist ist und was du ändern kannst, um morgen andere Gedanken zu haben, als heute.
  19. Mach etwas Überraschendes und unglaublich freundliches für jemanden, der es nicht erwartet. Egal was, Hauptsache es ist so großzügig, dass du es dir unmöglich regelmäßig leisten kannst, dass aber für einen anderen Menschen einen Unterschied macht. Schicke Blumen oder zahle 100 Euro für eine Massage.
  20. Analysiere deine Finanzen. Erfasse deine monatlichen Ausgaben, auch die kleinen Centbeträge. Finde heraus, wofür du am meisten unnötig Geld ausgibst.  Kleidung, Reisen, Restaurantbesuche. Was das mit anderen Menschen zu tun hat? Oft sind wir auf die Menschen in unserer Umgebung neidisch, weil wir glauben, es gehe ihnen finanziell besser oder ihre Arbeit sei nicht so hart wie unsere. Aber vielleicht geht es diesen Menschen finanziell besser, weil sie weniger Geld für sinnlose Dinge ausgeben.
  21. Wenn du das nächste Mal einkaufen gehst, kaufe ein Geschenk für jemanden, der es wirklich braucht. Etwas, das diese Person wirklich berührt. Es muss nicht teuer sein, es muss nur einen Unterschied im Leben einer anderen Person machen, unerwartet und von Herzen kommen. Am Anfang meiner Selbstständigkeit musste ich monatlich von wirklich wenig Geld leben. Da reichte das Geld geradeso für das Nötigste. Als eine Freundin davon erfuhr, machte sie ohne mein Wissen einen riesigen Monatseinkauf an Lebensmitteln, Reinigungs- und Kosmetikartikeln. Als sie mir die Sachen brachte, war ich sprachlos und konnte abgesehen von Weinen nichts mehr machen. Ich war ihr so unendlich dankbar.
  22. Melde dich mal wieder. Gibt es jemanden, zu dem du den Kontakt verloren hast, obwohl du es nicht wolltest? Dann schick dieser Person eine E-Mail oder eine Karte oder ruf diese Peron an. Sage ihr, dass du den Kontakt verloren hast, es aber nicht wirklich wolltest. Frag die Person, wie es ihr geht, erzählen ihr von all den Dingen, die du vermisst hast. Überleg dir, wie du dir in Zukunft mehr Zeit für diese Person nehmen kannst.
  23. Mach eine Sorgenliste. Worüber machst du dir häufig völlig umsonst Sorgen? Mach dir klar, wie oft deine Befürchtungen gar nicht eintreten. Vielleicht wollte deine blöde Kollegin gar nicht deine Position und du hattest einfach nur Angst, sie könnte besser sein, als du.
  24. Das dein Lebensjahr Revue passieren. Nimm dir an deinem Geburtstag die Zeit, um über die letzten zwölf Monate nachzudenken. Tagebücher, Fotos, Videos, Social Media Beiträge – all die Dinge, die dir zeigen, wie weit du bereits gekommen bist und wie stolz du auf dich sein kannst. Es ist schön, sich seiner selbst bewusst zu werden, dass du nicht mehr dein Vergangenheits-Ich bist.

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