Fünf Aufräum-Strategien für Beginner

Fünf Aufräum-Strategien für Beginner

Laut Statistik hat jeder von uns durchschnittlich 10 000 Dinge im Haushalt, wovon wir aber weniger als die Hälfte regelmäßig benutzen.  Kein Wunder also, dass in vielen von uns der Wunsch nach Ordnung und Klarheit immer stärker wird.

Ich selbst bin passionierte Anhängerin des Minimalismus. Viele denken bei Minimalismus an kahle und pragmatische eingerichtete Räume – weit gefehlt.  Auch Minimalisten haben einen Sinn für Ästhetik. Diesen Sinn kombinieren wir nur nicht mit allerlei Schnickschnack, sondern mit Dingen, die wir wirklich nutzen und schätzen.

Hier bekommst du meine fünf Aufräum-Strategien für Beginner, um Sachen loszuwerden, ohne dass du es merkst.

  1. Richte dir einen festen Tag einBei mir ist es der Samstag, weil ich an diesem Tag ohnehin putze. Dann nehme ich mir pro Raum eine Sache vor, die ich ausmiste. Das kann der Zeitschriftenstapel im Wohnzimmer oder die Krimskramsschublade in der Küche sein.
  2. Bloß keine großen ProjekteIch bewundere Menschen, die eine bis unter die Decke vollgestellte Garage in einem Rutsch ausmisten können. Ich kann das nicht. Meistens kommt mir nach einer halben Stunde die Lust abhanden. Deshalb teile ich ein Großprojekt in viele kleine Projekte. Meine Garage räume ich auf, indem ich mir vornehme jedes Mal, wenn ich sie betrete, fünf Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, zu entsorgen. Da ich täglich Rad fahre und dieses in meiner Garage steht, räume ich auf diese Weise täglich etwas weg.
  3. Beginne mit etwas, von dem es dir leichtfällt dich zu trennenDie Krimskramsschublade in der Küche eignet sich perfekt, um mit dem Ausmisten zu beginnen. Meistens befinden sich in dieser keine emotional behafteten Dinge, wie alte Liebesbriefe oder Babykleidung deiner inzwischen 18 jährigen Tochter.
  4. Fristen sind eine praktische SacheDinge, bei denen du dir nicht sicher bist, packst du am besten in eine Kiste und beschriftest sie mit einem Datum. Gib die Kiste ungeöffnet in den Müll, wenn du sie bis zum gesetzten Tag nicht noch einmal geöffnet hast.
  5. Trenne dich von emotionalem BallastNummern von Leuten, die nichts von sich hören lassen und die du nicht vermisst verbrauchen nur unnötig Platz auf deinem Smartphone, also weg damit.  Trübe Gedanken lassen sich leider nicht so einfach entsorgen. Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft wirkt aber dennoch oft Wunder.

     

     



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